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Nachdem Heinrich der Löwe im
Jahr 1164 die Slawen am nahe gelegenen Kummerower See
besiegt hatte, wurde die in Dargun vorhandene Burg bzw.
Tempelanlage zerstört. An ihrer Stelle wurde im Jahr
1172 das Kloster von Bischof Berno von Schwerin als
zweites Zisterzienserkloster in Mecklenburg begründet
und mit dänischen Zisterziensern aus Esrom und wohl
auch mit Mönchen des 1164 gegründeten Klosters Doberan
besiedelt. Weil binnen weniger Jahre jedoch der
Obotritenfürst Pribislaw († 1178), Fürst Kasimir
(† 1182), Grad Guncelin von Schwerin († 1185) und
Bischof Berno († 1191) verstarben, kam die
Ostkolonisation Vorpommerns ins Stocken. Die Wenden
erhoben sich und erlangten kurzzeitig die Herrschaft zurück.
gegen 1208 von Doberaner Mönchen übernommen.
Gegen Ende des 16. Jahrhunderts übernahmen die Fürsten
und Herzöge von Mecklenburg-Schwerin die Leitung des
Klosters und bauten es in fast 200 Jahren zu einem
prunkvollen Schloss um.
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Bilder
aus dem Modellpark Neubrandenburg |

...Teile
des Chorumgangs und des Lagerhauses. Sie stammen aus den
Jahren 1464. Ein weiteres, wohl erhaltenes Relikt sind
die Hohen Fenster des Schlosses, die ihm sein markantes
Aussehen verleihen.
...und
in den Folgejahren verfiel es immer mehr. Seit dem Jahr
1979 steht das Schloss unter Denkmalschutz. Erste Teile
wurden aber erst seit 1991 gesichert. Mit der
Wiederherstellung des Mittrisaltis hatte seit 1994 der
langsam voranschreitende Wiederaufbau begonnen.

...ein Informationsbüro zur Stadt und zum Schloss
Dargun. Ein kleines Bistro ist in dem nicht zerstörten,
ehemaligen Brauhaus und Kronspeicher untergebracht. In
dem fünfgeschossigen Backsteingebäude kann man Reste
der Spitzbogenfenster mit ihrem dreimaligen Rücksprung
sehen. Das Museum für Dargun befindet sich in dem
ebenfalls erhaltenen Gästehaus des Klosters.

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