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Ein
Teil der Geschichte Darguns:
Dargun
liegt am nördlichsten Rand der Mecklenburger Schweiz, 45
km von Rostock und 62 km von der Hansestadt Stralsund
entfernt. Der Name Dargun, sowohl slawischen als auch
germanischen Ursprungs, bedeutet Marktort oder Tal.
Um
das Jahr 600 entstand in Dargun eine erste Burg, 1173 wird
eine zweite Burg erwähnt, an einer Stelle, die heute vom
Klostersee überflutet ist.
1172
gründeten Zisterzienser aus Esrom/Dänemark das Kloster
Dargun, das fast vier Jahrhunderte ein wirtschaftliches
Zentrum darstellte. Der Ort Dargun entwickelte sich in
dieser Zeit aus dem Zusammenwachsen der Siedlungen
Röcknitz und Neubaute.
Die
Struktur des historischen Stadtzentrums ergibt sich aus
der Lage des Ortes lallal zum ehemaligen
Niederungsverlaufs Röcknitz. Der Klostersee, dem Zentrum
vorgelagert, wurde von den Mönchen im 14. Jahrhundert
durch Aufstauen der Röcknitz angelegt.
1572
wurde das Kloster zur fürstlichen Residenz umgebaut, die
Arbeiten hierzu nahmen fast zwei Jahrhunderte in Anspruch.
1875
erhielt die Gemeinde Dargun ihre Selbstständigkeit und
wurde 1935 mit dem Stadtrecht gewidmet. Der historische
Kern mit seiner bis in die Zeit des 17. Jahrhunderts
zurückgehenden Bausubstanz ist, im Gegensatz zur
Schlossanlage, die 1945 abbrannte, von den Zerstörungen
des 2. Weltkrieges weitgehend verschont geblieben.
Die
rund 4200 Einwohner zählende Stadt, die sich bis heute
ihren dörflichen Charakter bewahrt hat, wurde 1991 in das
Städtebauförderungsprogramm des Landes M-V aufgenommen.
Daten:
Größe
des Amtsbereiches: 117,3 km²
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Einen
genauen Überblick der Stadt bietet Ihnen der Plan
>>>
(Nur für Internet
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Zusammensetzung:
| Stubbendorf: |
24,7 km² |
| Brudersdorf: |
13,1 km² |
| Zarnekow: |
16,8 km² |
| Dargun: |
44,8 km² |
| Wagun: |
17,9 km² |
Bevölkerung:
Stadt
Dargun mit Ortsteilen: 4914 Einwohner
Quelle: Info-Material Dargun

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